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Volldigitalisierung der Kabelnetze bis Mitte 2019 nahezu abgeschlossen

14. February 2019

Pressemitteilung 01/2019

Berlin, 14. Februar 2019. Der Umstieg im Kabel von analog auf digital geht in seine letzte Phase. Ein Großteil der Kabelhaushalte wurde bereits im Jahr 2018 erfolgreich auf einen rein digitalen Empfang umgestellt. Im Sommer 2019 soll der Umstellungsprozess bundesweit nahezu abgeschlossen sein. Das Ende des analogen Kabelfernsehens rückt damit immer näher.

Schwerpunktregionen für den Kabel-Umstieg bis April 2019

In den nächsten Wochen wird es diverse Umstellungstermine insbesondere in Teilen von Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Thüringen geben. Auch in einigen Metropolen stehen noch Termine an: In Hamburg etwa schalten die Kabelnetzbetreiber PŸUR, Wilhelm.tel und Willy.tel bis Ende Februar um. In Berlin liegen die Umstiegstermine für PŸUR-Kunden in der zweiten Märzhälfte. Alle Termine bis Ende April 2019 sind ab sofort unter www.digitaleskabel.de/termine verfügbar.

Während Vodafone Ende März 2019 die letzten Kabelhaushalte umrüsten wird, erfolgt bei PŸUR der Abschluss der Digitalumstellungen von Radio und TV im Sommer 2019. Für Telekom-Kunden endete der Prozess bereits im vergangenen Jahr.

In Bayern, Bremen und Sachsen war die Abschaltung des analogen TV- und Radiosignals bis Ende 2018 gesetzlich vorgeschrieben. In Sachsen existiert jedoch eine Ausnahmeregelung bei der Einspeisung von analogen Radioprogrammen für kleine und mittelgroße Kabelnetzbetreiber und Antennengemeinschaften, die weniger als 1.000 Anschlussstellen versorgen. Auch in anderen Bundesländern gibt es noch vereinzelt Kabelnetzbetreiber, die das Radioprogramm weiterhin analog anbieten.

Kunden werden auch weiterhin bestmöglich informiert. Geräte jetzt prüfen!

Aus Sicht der Kabelnetzbetreiber PŸUR, Telekom und Vodafone verliefen die bisherigen Umstellungen nach Plan und ohne größere technische Probleme. Durch viele kommunikative Maßnahmen zur Kundeninformation war die überwiegende Mehrzahl der betroffenen Kabelhaushalte auf den Umstieg gut vorbereitet. Die Kabelnetzbetreiber werden ihre Informationskampagnen auch weiterhin intensiv fortführen und die betroffenen Haushalte rechtzeitig informieren, u.a. durch Postwurfsendungen, Hausaushänge oder Laufbänder im TV. Zudem bieten einige Betreiber auf ihren Webseiten eine Postleitzahl-Suche, damit Kunden prüfen können, wann der TV-Anschluss auf digital umgestellt wird.

Wichtig ist, dass sich Kabelkunden frühzeitig informieren, ob ihre Empfangsgeräte für einen digitalen Empfang schon bereit sind. Auch wenn Kabelkunden bereits digital schauen, ist nach der Analogabschaltung meistens ein Sendersuchlauf für die TV-Programme erforderlich, da mit der Umstellung in der Regel die digitalen Programme neu sortiert werden.

Informationen zum Digitalumstieg immer aktuell auf www.digitaleskabel.de

Die Informationsplattform www.digitaleskabel.de stellt umfangreiche Informationen zur Analogabschaltung im Kabelnetz sowohl für Kabelkunden als auch für Netzbe-treiber und Marktteilnehmer bereit. Dazu gehören Terminübersichten, FAQ’s, Lauf-bandplanungen sowie die Informationsbroschüre „Digitalumstieg im Kabel – was ist zu beachten?“: https://digitaleskabel.de/downloads

ENDE

Projektbüro Digitales Kabel: www.digitaleskabel.de

Um für die Verbraucher einen reibungslosen Umstellungsprozess auf digitalen Kabelempfang sicherzustellen, hat sich die Initiative Digitales Kabel gegründet. Ihr gehören die Medienanstalten, ANGA Verband deutscher Kabelnetzbetreiber, Telekom Deutschland, P?UR und Vodafone, der VAUNET – Verband Privater Medien sowie die Programmanbieter ARD, Mediengruppe RTL Deutschland und ProSiebenSat.1 Media SE an. Mit dem Betrieb des gemeinsamen Projektbüros wurde die Goldmedia GmbH beauftragt.

Kontakt Presse
Projektbüro Digitales Kabel c/o Goldmedia GmbH:
Dr. Katrin Penzel | Eduard Scholl
presse@digitaleskabel.de | Tel: +49-30-246 266-0
www.digitaleskabel.de

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Digitalumstieg im Kabel dauert noch bis Mitte 2019 an

5. December 2018

Pressemeldung 06/2018

Berlin, 05. Dezember 2018. Seit Sommer 2018 läuft in vielen Regionen Deutschlands der Kabelumstieg von analog auf digital. Mit der Abschaltung des analogen Signals schaffen die Kabelnetzbetreiber Platz für noch mehr Programme in HD und UHD.

In Bayern, Bremen und Sachsen endet die Umstellung noch in diesem Jahr – in vielen anderen Bundesländern werden die Umstellungen noch bis Mitte 2019 andauern. Vodafone stellt Ende März 2019 die letzten TV-Haushalte um, bei PŸUR erfolgt der Abschluss der Digitalumstellungen im Sommer 2019.

Kabelkunden sind nur ab dem in ihrer Region geltenden Stichtag von der Umstellung betroffen. Dieser Termin wird von den Kabelnetzbetreibern rechtzeitig kommuniziert. Alle Termine bis Ende Januar 2019 sind ab sofort unter www.digitaleskabel.de/termine verfügbar.

Die Umstellungsarbeiten aller Kabelnetzbetreiber pausieren planmäßig über Weihnachten und beginnen wieder Anfang Januar 2019. Insofern müssen Kabelkunden nicht befürchten, dass ihr Fernsehbild über den Jahreswechsel schwarz wird. Die demnächst betroffenen Haushalte können die Feiertagszeit nutzen, um sich über die benötigten Geräte für den digitalen Kabelempfang zu informieren.

Bestehende Kabelverträge enthalten bereits Digital-TV

Der Abschluss eines neuen Vertrages mit dem bestehenden Anbieter ist für das Digital-TV-Angebot in Standardauflösung sowie die öffentlich-rechtlichen HD-Programme nicht notwendig. Um zukunftssicher die volle Bandbreite des digitalen Programmangebots nutzen, also Pay-TV-Programme sowie weitere Programme in HD und Ultra-HD empfangen zu können, sollten die Geräte für den Empfang verschlüsselter TV-Programme bzw. für die Aufnahme eines CI+-Moduls geeignet sein.

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Startphase beim Digitalumstieg im Kabel verlief erfolgreich. Umstellungen dauern noch bis 2019 an.

10. October 2018

Pressemeldung 05/2018

Berlin, 10. Oktober 2018. Nach dem erfolgreichen Abschluss von Pilotprojekten im Frühjahr 2018 startete Ende Juli in vielen Regionen Deutschlands der netzwerkweite Kabel-Umstieg von Analog auf Digital. Der Umstiegsprozess wird in den kommenden Monaten intensiv fortgeführt, z.B. in Berlin, Hamburg, Leipzig und München. www.digitaleskabel.de/termine

Aus Sicht der Kabelnetzbetreiber PŸUR, Telekom und Vodafone verliefen die bisherigen Umstellungen insgesamt planmäßig und ohne größere technische Schwierigkeiten. Die überwiegende Mehrzahl der betroffenen Kabel-TV-Haushalte war auf den Umstieg gut vorbereitet. Die vielen kommunikativen Maßnahmen zur Kundeninformation im Vorfeld der Umstellung haben gegriffen. Insgesamt wird der Prozess noch bis zum Frühjahr 2019 andauern.

Noch über eine Million TV-Haushalte nutzen analoges Kabel

Laut „Digitalisierungsbericht Video 2018“ der Medienanstalten nutzten im Sommer 2018 rund 1,8 Millionen Kabel-TV-Haushalte ihr Fernsehprogramm in analoger Form. Durch die seither laufende Umstellung wurden bereits einige hunderttausend dieser Kabel-TV-Haushalte auf reinen Digital-Empfang umgestellt. Für über eine Million TV-Haushalte, die noch analog fernsehen, steht die Umstellung auf den Digitalempfang jedoch noch bevor.

Da im Zuge der Abschaltung u.a. PŸUR, Telekom und Vodafone auch eine Neusortierung der Programmkanäle durchführen, betrifft der Digitalumstieg auch viele Kabel-TV-Haushalte, die nur digitale Programme nutzen. Diese Haushalte müssen in der Regel einen neuen Programmsuchlauf durchführen.

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Kabelnetzbetreiber schalten seit Ende Juli bundesweit auf volldigital um

28. August 2018

Pressemeldung 04/2018

Auch Radio von der Digitalumstellung betroffen. Was Verbraucher jetzt beachten müssen.

Berlin, 28. August 2018. Die Umstellung auf digitalen Kabelempfang in Deutschland gewinnt für die letzten 3,18 Millionen TV-Haushalte, die noch analog fernsehen*, derzeit an Tempo. Einzelne Kabelnetzbetreiber haben die Umstellung bereits in den vergangenen Wochen erfolgreich durchgeführt, u.a. in den Großstädten Bremen, Dresden, Hamburg und Leipzig. Die nächsten Abschaltregionen im September und Oktober 2018 sind u.a. Chemnitz, Erfurt, Hannover, Mainz und München. Alle Termine: www.digitaleskabel.de/termine

Kabelkunden sollten jetzt ihre Empfangsgeräte überprüfen, damit sie auch nach der Umstellung auf Empfang bleiben. Von der Analogabschaltung sind auch Kabelkunden betroffen, die bereits digital empfangen, da in den meisten Fällen die TV-Programme neu sortiert werden.

TV-Haushalte ohne moderne Fernseher benötigen neue TV-Empfangsgeräte

TV-Haushalte, die noch nicht über digitalfähige Empfangsgeräte verfügen, benötigen nach der Umstellung ein neues TV-Gerät mit einem DVB-C-Tuner oder einen digitalen Kabel-Receiver. Der Receiver wird mit dem TV-Gerät verbunden und an die Kabeldose angeschlossen. Viele Kabelnetzbetreiber bieten ihren Kunden auch eigene Kabel-Receiver an.

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Die Umstellung der Kabel-Haushalte auf Digitalempfang schreitet voran

7. June 2018

Pressemeldung 03/2018

Initiative Digitales Kabel informiert am 12. Juni 2018 auf der ANGA COM zum Analog-Digital-Umstieg

Berlin, 07. Juni 2018. Rund 17,6 Millionen Haushalte in Deutschland nutzen für ihren TV-Empfang das Fernsehkabel*. Die knapp 3,1 Millionen Haushalte, welche noch analoges Kabel-TV sehen*, werden in den Monaten nach der Fußballweltmeisterschaft auf eine rein digitale Signalverbreitung umgestellt.

Nachdem im Frühjahr 2018 zahlreiche Pilotprojekte stattfanden, startet in der zweiten Jahreshälfte 2018 der großflächige Umstieg von Analog auf Digital. Für die letzten wenigen, die noch analoges Kabelfernsehen nutzen, bedeutet dies gegebenenfalls die Anschaffung neuer Empfangsgeräte. Für die Nutzer des digitalen Kabel-TV steht nach der Umstellung eventuell ein Sendersuchlauf an, da im Zuge des Umstiegs eine Neusortierung der Programme vorgenommen wird.

Vom Analog-Digital-Umstieg werden auch Radiohörer betroffen sein, die das Kabel für den Radioempfang nutzen. Netzbetreiber wie PŸUR, Telekom und Vodafone werden mit dem Ende des analogen Kabelfernsehens in ihrem gesamten Netzgebiet auch die analoge Radioverbreitung einstellen.

(* Digitalisierungsbericht 2017)

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